DAX bietet Chancen, aber es gibt bessere Optionen
16. Februar 2026
Der DAX kämpft aktuell mit der Marke von 25.000 Punkten. Zwar ist das mit Prognosen naturgemäß so eine Sache. Doch die Chance, dass der heimische Aktienmarkt auf mittlere und lange Sicht weiterhin attraktive Renditechancen bietet, ist so gering nicht – trotz der nach wie vor herausfordernden Gemengelage. Weshalb clevere Investoren dennoch keinen DAX-ETF wählen sollten.
Zugegeben: der DAX ist nun nicht besonders spektakulär ins neue Jahr gestartet; mit einer Performance von rund 1,5 Prozent seit Jahresbeginn hat der deutsche Leitindex sich aber zumindest ein wenig besser präsentiert als der S&P 500, der auf ein Plus von etwa 1,0 Prozent kommt. Und: Die Wahrscheinlichkeit, dass der DAX auch in den kommenden Monaten im Vergleich zum S&P 500 die Richtung vorgeben könnte, ist so gering nicht. Der Reihe nach.
DAX könnte von stabiler Industrie profitieren
Mut macht unter anderem, dass sich die heimische Industrie zuletzt etwas robuster präsentierte. Konkret bedeutet dies: Die Industrie zeigte im Dezember ein Auftragsplus. Obwohl ein Teil dieses Wachstums auf volatile Großaufträge zurückzuführen ist, zeigt der Blick in die Details weiterhin große Herausforderungen der heimischen Industrie.
IWF blickt zuversichtlicher auf Deutschland
Ein Grund zur Freude könnte allerdings die nach oben angepasste Wachstumsprognose des Internationalen Währungsfonds (IWF) sein. So erwarten die IWF-Ökonomen, dass das deutsche BIP dieses Jahr um 1,1 Prozent zulegt. Das ist zwar nun auch nicht besonders üppig, aber immerhin 0,2 Prozentpunkte höher als die Prognose vom Oktober 2025. Getragen wird dieser vorsichtige Aufschwung aber überwiegend durch die staatlichen Investitionsprogramme, sei es in Infrastruktur und Verteidigung.
DAX und seine Bewertung
Im Vergleich zum S&P 500 ist der DAX günstiger bewertet. Während der US-Index ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von rund circa 25 aufweist, kommt der DAX auf einen Wert von etwa 19. Allerdings steht der S&P für eine pulsierende, starke Wirtschaft mit hohen Investitionen und vielen Trends, während der DAX für eine marode Deutschland AG steht.
Anleger sollten überlegen, welche DAX-Unternehmen an der Börse profitieren könnten. Nicht zu vergessen ist weiterhin die nach wie vor erratische Zollpolitik der USA und die weiterhin herausfordernde Weltlage – zwei nicht zu unterschätzende Faktoren, die sich unterschiedlich stark auf das Geschäft der DAX-Unternehmen auswirken. Es bleibt daher weitaus cleverer, nur die Aktien zu kaufen, die mit der aktuellen und künftigen Großwetterlage am ehesten zurechtkommen. Doch so genanntes Stockpicking erfordert eine Menge Zeit, Wissen und Erfahrung. Sie wollen wissen, welchen DAX-Konzerne wir aktuell das meiste Potenzial zutrauen? Dann freuen wir uns sehr auf ein Gespräch mit Ihnen: Kontakt
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Dr. Markus C. Zschaber, Gründer und Geschäftsführer der V.M.Z. Vermögensverwaltungsgesellschaft, gilt als einer der erfahrensten und renommiertesten Vermögensverwalter in Deutschland und begleitet alle Prozesse im Unternehmen aktiv mit.
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