Sie laufen Marathons, helfen bei der täglichen Hausarbeit oder verrichten ihre Arbeit in der Industrie: Roboter. Sie werden mehr und mehr zu den perfekten Vertretern der Automatisierungsbranche und bündeln die technologischen Errungen der zurückliegenden Jahrzehnte.
Nach 48 Minuten war das Rennen beendet. Das Team jubelte, die Welt staunte. Beim Halbmarathon in Peking im April gewann mit einer absoluten Bestzeit „Blitz“ – ein ferngesteuerter humanoider Roboter. Seine menschlichen Kollegen brauchen für so eine Distanz einige Zeit länger, der Rekord liegt hier bei 57 Minuten. Dabei ist es gar nicht so sehr die Geschwindigkeit, die erstaunt, am Ende kann Blitz auch viel schneller laufen, es ist die Art, wie er läuft, nämlich wie ein Mensch, auf zwei Beinen. Das erfordert enorme technologische Entwicklungen, immerhin muss Blitz sein Gleichgewicht halten. Und jeder von uns weiß, dass das nicht immer ganz leicht ist, das Gehen auf zwei Beinen kann manchmal eine recht wacklige Angelegenheit sein.
Robotik und Automatisierung – kein kurzfristiger Trend
Dabei ist Blitz nur ein Vertreter einer neuen Generation an Robotern. Die nehmen mehr und mehr menschliches Aussehen an, weswegen sie auch als „humanoid“ bezeichnet werden. Sie rennen auf zwei Beinen, haben Arme, mit denen sie auch im Haushalt helfen können, und natürlich Augen. Humaniode Roboter sind der neue Trend in der Robotik- und Automatisierungsbranche – und zwar ein Trend, der gekommen ist, um zu bleiben.
Roboter-Dichte nimmt rasant
Vor allem in die Industrie sind Roboter inzwischen allgegenwärtig. Industrieroboter haben zwar selten menschliche Züge, arbeiten dafür aber rund um die Uhr, sieben Tage in der Woche, immer pünktlich und punktgenau – und eine Grippe haben sie in der Regel auch nicht. Sie heben auch schwerste Lasten, schweißen, kleben und verpacken – und fahren Waren in Lagerhallen von A nach B. Wie verbreitet sie sind, dass zeigt die „Roboter-Dichte“, die jährlich von der International Federation of Robotics ermittelt wird. Mit über 1.000 Robotern je 10.000 Beschäftigten liegt Südkorea hier ganz vorne im Ranking, gefolgt von Singapur und China. Deutschland kommt mit knapp 450 Robotern immerhin noch auf den vierten Platz.
Dabei ist das Vordringen der Roboter in die Arbeitswelt kein Luxus, sondern pure Notwendigkeit. Industrieprozesse müssen rationalisiert und schneller werden, um international konkurrenzfähig zu bleiben. Roboter leisten hier einen wichtigen Beitrag. Hinzu kommt: Gerade in Zeiten fehlender Facharbeiter können Roboter „einfache“ und sich oft wiederholende Produktionsschritte übernehmen – und so ihren menschlichen Kollegen den Rücken freihalten, die sich dann komplexeren Aufgaben widmen können.
Robotik: kräftiges Umsatzwachstum
Wie gefragt solche Tätigkeiten sind ist, zeigt ein Blick auf die Umsatzzahlen mit Robotern. Der globale Robotik-Markt erreichte laut Prognosen Anfang 2026 ein Volumen von über 88 Milliarden US-Dollar und wird bis 2031 voraussichtlich auf mehr als 200 Milliarden Dollar anwachsen. Berücksichtigt man zudem das Vordringen der neuen Generation an humanoiden Robotern – die in jedem Haushalt helfen können –, rechnen Beobachter mittelfristig mit Billionen-Umsätzen.
Dabei ist die Robotertechnologie eng mit anderen technologischen Neuerungen verbunden. Manche sagen sogar, dass Roboter – ob humanoid oder „Industrie“ – die perfekte Verbindung aller technologischen Errungenschaften der letzten Zeit sind. Digitalisierung, Cloud, KI und und und – in einem Roboter findet sich das alles wieder. Damit sind Roboter die perfekten Vertreter der Automatisierungsbranche, die Programme, Prozesse und eben auch Roboter entwickelt, die es erlauben, mit minimalem menschlichem Einsatz ein optimales Ergebnis zu erzielen. In diesen Zusammenhang spricht man auch von „Industrie 4.0“.
Robotik und Automatisierung – das ist wichtig für Anleger
Doch wie entwickelt sich die Branche an der Börse und welche Unternehmen beziehungsweise Aktien bieten mittel- und langfristig attraktive Renditechancen? Das ist nicht immer ganz leicht zu erschließen, denn die Robotik- und Automatisierungsbranche ist komplex. Oder, um es einmal etwas laxer zu formulieren, nicht überall, wo „Roboter“ draufsteht, ist auch „Roboter“ drinnen. Zudem: Die Robotik- und Automatisierungsbranche fußt auf vielen Zulieferern, die auch andere Branchen bedienen. Hier muss man sehr genau hinschauen, um die wirklichen Gewinner zu identifizieren. Dabei würden wir von der Vermögensverwaltung Dr. Markus C. Zschaber Ihnen gerne helfen: Kontakt.
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